Birn zu bachen.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 165

Originalrezept:

SChählet die Birn / lasset die Stiel daran / machets im Wasser siedend / biß sie weich werden / legets auf ein Bret / und last sie erkalten : Machet indessen einen Teig von lauter Wein und Mehl an / bachets schön rösch heraus / und bestreuets mit Zucker.

 

 

Oder :

SChählet und schneidet die Birnen zu vier / oder auch wohl zu sechs Theilen / oder machet gantz dinn und länglichte Stücklein daraus / nach dem sie groß sind ; feuchtets ein wenig mit Wein an / lassets eine weile darinnen ligen / schwingets ein= und andermal wohl unter einander / seihet den Wein wieder herab : leget ein Theil davon / so ihr auf einmal bachen wollet / auf ein Bretlein / bestreuets mit Mehl / und schwingets ein wenig darinnen herum ; legets in das Schmaltz / und bachets heraus.

Kategorisierung:

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Hauptzutaten: , , , ,

Transkription:

Sepp Meister, Steffi Schinagl

Zitierempfehlung:
Sepp Meister, Steffi Schinagl (Transkription): "Birn zu bachen.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 165,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=birn-zu-bachen (29.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Maximilian Schmidauer.