Berliner Kuchen.

Aus: Die süddeutsche Küche (1858), S.246/3

Originalrezept:

Man macht auf dem Brette ¼ Pfund Mehl, 6 Loth Butter, ¼ Pfund fein gestoßene Biscuitbröseln, 4 Loth Zucker, Zimmt, Limonieschalen, 1 Loth Zitronat und 1 Ei zu einem Teige. Diesen schneidet man in 3 Stücke, treibt sie gleich groß, halbfingerdick aus, und sticht in einem mit einem kleinen Krapfenstecher oder einer Form, in gleicher Entfernung von einander, Löcher aus.
Wenn die Blätter gebacken sind, setzt man sie mit Salse bestrichen aufeinander, das durchlöcherte oben, und streut Zucker darauf, setzt es wieder in den Ofen, bis es warm ist, wo man es zu Stücken schneiden kann, ohne daß es springt.

Transkription:

Julian Bernauer

Zitierempfehlung:
Julian Bernauer (Transkription): "Berliner Kuchen.", in: Die süddeutsche Küche (1858), S.246/3,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=berliner-kuchen (10.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Julian Bernauer.