Aÿr khüechl.

Aus: Kochbuch des Carolus Robekh (1679), 342

Originalrezept:

Nimb ein guete süsse milch, laß Sieden, nimb schmalz einer Welschen Nuß / groß, laß drin Zergehn, Salz, vnd Wans gsoten hat, nimb guets Sembl= / mell, vnd Wan du nur auf ein tisch machen Wilt, so nimb nur ein / sechzechen thail gueten Wein, vnd thue ihn in die milch, das mell vnd Wein / miteinander in die pfan gerührt, vnd rührs ab dem Feuer, Alßdann / nimb das mell so für vnd für in die pfan, biß der taig Woll Zärt Wird, / thue ihn auf ein schißl, vnd schlag aÿr dran, khnet ihn ab Wie ein andern taig, / vnd Wan er sich von den fingern läst, vnd nit ankhlept, so hat er aÿr / genueg, darnach nimb ein saubers brët, vnd ein Wenigs mell drauf, vnd Würkh ihn auß, alßdan mach strüzl Wie groß dus haben Wilt, // (52v) vnd nimb ein spindl, nez dieselbe im schmalz, vnd mach an ein ieden / orth ein loch in den khüechl, laß bachen, so Werden sie schen Rogl, man / mueß gar khüechl khiel bachen. /

Übersetzung:

Brandteigkrapferl (Schmalzgebäck)

Transkription:

Simone Kempinger, Klaudia Kardum

Zitierempfehlung:
Simone Kempinger, Klaudia Kardum (Transkription): "Aÿr khüechl.", in: Kochbuch des Carolus Robekh (1679), 342,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=ayr-khueechl (08.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Magdalena Bogenhuber.