Auf eine andere Art gelb in einer Zwibel= Brühe.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch I-1 Kap. 6 Nr. 150

Originalrezept:

NImm überbrühete Brüßlein / zopffe oder schneide die schlechtere klein / gewürtz mit Pfeffer / Saltz und Muscatblühe / röste sie mit klein gehacktem Zwibel / und einem Stäublein Meel in guten Butter / giesse gute Fleischbrühe mit etlich Tropffen Wein daran / gilbs mit Saffran / und laß es also aufsieden / schneide auch die schönere Brüß zu etwas grossen Stucken / und nimm geribne Semmel= Brößlein / mische ein wenig Pfeffer / Saltz und klein= gehackten Petersil darunter / zieh die Brüß durch zerlassnen Butter / besprengs geschwind mit dem angemachten Brod / leg es in ein mit Butter bestrichenes Geschirr / gib unten und oben Glut / setz die Schüssel mit gebähtem Brod auf / schütte gute Fleischbrühe daran / und wann das Brod wol weich ist / so richte die eingemachte Brüßlein sammt der gelben Zwibel= Brühe oben darüber / die andere Brüß aber lege auswendig um den Ranfft herum / trags sodann warm auf.

Transkription:

Andrea Sobieszek

Zitierempfehlung:
Andrea Sobieszek (Transkription): "Auf eine andere Art gelb in einer Zwibel= Brühe.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch I-1 Kap. 6 Nr. 150,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=auf-eine-andere-art-gelb-in-einer-zwibel-bruehe (24.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Andrea Sobieszek.