Amarelln und Weixeln zu bachen.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 148

Originalrezept:

MAchet einen Teig von schönem Mehl mit frischem Wasser an / schlaget und rühret ihn mit dem Weissen von den Eyern ab / nehmet aber das Gelbe nicht dazu ; auch muß das Mehl anfänglich nicht zu naß / sondern nur ein wenig angefeuchtet werden : Machet den Teig / doch auch nicht zu dick / an / und leget ihn fein heiß in das Schmaltz ; ziehet dann die Amarelln und Weixeln durch den Teig / bachets also einzlich / oder etliche zusammen auf ein Püschelein gebunden / wie es beliebt. *

*Die zu Scheiben oder Plätzen geschnittene Aepffel / kan man auch aus diesem / oder aber in dem Num 145 . beschriebenen Teig zu denen Prinelln und Feigen / abbachen.

Transkription:

Sepp Meister, Steffi Schinagl

Zitierempfehlung:
Sepp Meister, Steffi Schinagl (Transkription): "Amarelln und Weixeln zu bachen.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 148,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=amarelln-und-weixeln-zu-bachen (11.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Maximilian Schmidauer.