Aepffel= Strauben.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 159

Originalrezept:

SChneidet die Aepffel würfflicht / mischet Weinbeer oder Corinthen und Rosin darunter ; machet hernach einen Teig mit Eyern / Wein und weissen Bier an / oder man kan auch die Eyer davon lassen / leget die Aepffel darein / rührets unter einander ; last ein zuvor wohl heiß= gemachtes Schmaltz wieder ein wenig erkuhlen / giesset ein wenig davon aus der Pfannen auf einen zinnernen Deller / legt etwas von besagtem Teig zusamt denen Aepffeln darauf / formiret einen Weintrauben oder Strauben daraus / hebt ihn mit einem flachen eisernen Löffel von dem Deller in die Pfannen mit heissem Schmaltz / lassets allgemach / und zwar sehr langsam bachen / damit sie einwendig recht ausbachen können / auch darff man sie nicht allzu heiß einlegen ; zuletzt aber muß man ihnen etwas bessere Hitze geben.

Transkription:

Sepp Meister, Steffi Schinagl

Zitierempfehlung:
Sepp Meister, Steffi Schinagl (Transkription): "Aepffel= Strauben.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 159,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=aepffel-strauben-2 (13.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Maximilian Schmidauer.