Aepffel in einer roth=gesultzten Brüh zu dünsten.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 12, Nr. 31

Originalrezept:

GIesset an wohl= zeitige Weinbeere ein gut theil süssen rothen Wein / und lassts wohl darinnen sieden / druckts durch ein reines Tüchlein; schählet die Aepffel fein sauber / stechet den Butzen heraus / und giesset den mit Weinbeeren abgesottenen Wein darüber: Wann sie ein wenig übersotten seyn / nehmet sie heraus / und füllets / an statt deß Butzens / mit eingemachten Citronen= Schelffen; lassets also ferner dünsten / thut aber gar viel Zucker daran / sonst gestehet die Brüh nicht.

***

Die Quitten kan man auch auf diese Weise dünsten.

Übersetzung:

In roter gesulzter Brühe gedünstete Äpfel

Transkription:

Marlene Ernst

Zitierempfehlung:
Marlene Ernst (Transkription): "Aepffel in einer roth=gesultzten Brüh zu dünsten.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 12, Nr. 31,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=aepffel-in-einer-roth-gesultzten-brueh-zu-duensten (11.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Marlene Ernst.