Aepffel gefüllt zu bachen.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 162

Originalrezept:

SChneidet an dem obern Theil der Aepffel ein kleines Plätzlein herab / holet das einwendige Marck / so viel müglich / heraus / hacket selbiges klein ; vernischt es mit abgezogenen und länglicht= geschnittenen Mandeln / ausgekörnten Rosinen / und gewaschenen Weinbeerlein oder Corinthen ; röstet es alles im Schmaltz / zuckerts / streuet ein Trisanet und gar was weniges Saffran darein / füllet diese Füll in die zuvor ausgeholete Aepffel / und setzet das abgeschnittene Plätzlein wieder darauf : Macht einen Teig wie den Strauben= Teig an / zuckert selbigen / und begiesset die Aepffel damit ; bachets aus Schmaltz / und tragets also trocken / oder aber in einer süssen gelben Brüh zu Tisch.

Transkription:

Sepp Meister, Steffi Schinagl

Zitierempfehlung:
Sepp Meister, Steffi Schinagl (Transkription): "Aepffel gefüllt zu bachen.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 162,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=aepffel-gefuellt-zu-bachen (21.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Maximilian Schmidauer.