Stockfisch auf Klösterlich gekocht / oder aufgeschämltzt.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-1 Kap. 08 Nr. 005

Herkunftsbezeichnung(en): Kloster

Originalrezept:

BUtze und klaube den Stockfisch von denen Häuten und Graten / laß ihn im Wasser einen kurzen Sud thun / setze ihn zugedeckter von dem Feuer / und laß ihn doch warm stehen / vor dem Anrichten sehe ihn ab / richte ihn wol warmer auf die Schüssel / bestreue ihn mit Semmel= Brosen / klein= gehackten Zwibel / Petersil= Kräutlein / Gewürtz und Saltz; mache Schmaltz / oder Oel wol heiß / und schmeltz / oder brenne es darüber / und gibs schnell zur Tafel.

Transkription:

Lukas Fallwickl

Zitierempfehlung:
Lukas Fallwickl (Transkription): "Stockfisch auf Klösterlich gekocht / oder aufgeschämltzt.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-1 Kap. 08 Nr. 005,
online unter: http://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=stockfisch-auf-kloesterlich-gekocht-oder-aufgeschaemltzt (08.08.2020).

Datenbankeintrag erstellt von Lukas Fallwickl.